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Psychosomatik und Psychotherapie
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PJ-Startblock

 
Das Medizinstudium ist voll gepackt. Die größte Herausforderung für Lehrende und Studierende ist es, Wissen, Fertigkeiten und ärztliches Handeln in einen Zusammenhang zu bringen, das heißt zu integrieren. Kurz vor dem Praktischen Jahr (PJ) sollen Studierende des Modellstudiengangs Humanmedizin in Köln noch einmal kumuliert auf den ärztlichen Alltag vorbereitet werden, den sie dann zwölf Monate lang erleben. Der PJ-STArT-Block (STArT = Schlüsselkompetenz-Training und -Anwendung in realitätsnahen Tagesabläufen) bietet die Gelegenheit, über eine Woche hinweg auf einer Simulationsstation den klinischen Alltag und das ärztliche Handeln „am eigenen Leib“ zu erfahren und zu üben. Dieser PJ-STArT-Block ist ein Ergebnis eines maßgeblich durch das Rektorat der Universität zu Köln geförderten Projektes zur Innovation in der Lehre, dem so genannten EISBÄR (Entwicklung und Integration von Schlüsselkompetenzen des Berufsbildes von Ärztinnen und Ärzten).

Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie betreut innerhalb des START-Blocks zwei Module.

Im Modul „Psychosoziale Aspekte von Diabetes“ sollen angehenden Ärztinnen und Ärzten Hilfestellungen im Umgang mit den psychosozialen Belastungen von Patienten gegeben werden.

Im Rahmen des Moduls „Der suizidgefährdete Patient“ soll der Studiernende lernen, Suizidalität zu erkennen, Scheu vor diesem Thema abzubauen und sich anhand praktischer Beispiele eine „Vorgehensweise“ bei akuter Suizidalität anzueignen. Angehenden Ärztinnen und Ärzten wird so mehr Sicherheit im Umgang mit möglicherweise als „schwierig“ erlebten Patienten vermittelt.