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Psychosomatik und Psychotherapie
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Forschungsvorhaben

1. Klinische Studien



Gruppenpsychotherapie im Rahmen der rehabilitativen Nachsorge (IRENA)

In Kooperation mit der  Psychosomatischen Tagesklinik Köln, werden die dort ambulant angebotenen IRENA-Gruppentherapien untersucht. Hier stehen vor allem Prozess-Ergebniszusammenhänge im geschlossenen Gruppenformat (25 Sitzungen) im Vordergrund.

Projektleitung:
Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner:
Dr. M. Schonnebeck, Psychosomatische Tagesklinik Köln
Finanzierung: Landesmittel
Laufzeit:
Juli 2016



Gruppenpsychotherapie in der teilstationären Behandlung - Eine Prozess-Outcome Studie zu den Wirkfaktoren aus Patientenperspektive

Projektleitung: Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner
: Dr. M. Schonnebeck, Psychosomatische Tagesklinik Köln
Die teil-stationäre Behandlung stellt einen immer größer werdenden Sektor in der psychotherapeutischen Versorgungslandschaft dar. Im Rahmen der Studie werden die Effekte der gruppenpsychotherapeutischen Behandlung mit spezifischen Patientenmerkmalen (Bindungsmerkmale, Ausmaß Interpersoneller Probleme) in den Zusammenhang gestellt. Besondere Aufmerksamkeit kommt hier der Frage nach den Wirkfaktoren der Gruppentherapie zu, die mit der deutschen Version des Therapeutic Factors Inventory erstmals im Therapieverlauf erhoben wird. Die Studie wurde mit 203 Patienten abgeschlossen.
Finanzierung:
Landesmittel
Laufzeit:
Juli 2015



Psychoonkologische Beratung und Behandlung im Rahmen der Comprehensive Cancer Center (CCC): Multizentrische Studie zur Erfassung des psychoonkologischen Bedarfs, der Indikationsstellung und der Inanspruchnahme

Projektleitung: Prof. Dr. J. Weis, Prof. Dr. H.H. Bartsch (Freiburg)
Lokale Projektleitung Köln:
A. Niecke, Prof. Dr. C. Albus (Köln)  in Kooperation mit LebensWert e.V.
Kurzbeschreibung:
Trotz vieler Fortschritte in der psychoonkologischen Forschung und Versorgung ist eine strukturierte psychoonkologische Versorgung durch psychoonkologische Dienste (POD) in den Comprehensive Cancer Center’s (CCC) noch nicht hinreichend etabliert. In dieser Studie sollen die psychosozialen Belastungen bei den Patientinnen und Patienten systematisch ermittelt, der Bedarf, die Anliegen der Patientinnen und Patienten für psychoonkologische Hilfen erfasst und die Inanspruchnehmer eines psychoonkologischen Unterstützungsangebotes sowie die Nicht-Inanspruchnehmer über einen Zeitraum von vier Messzeitpunkten (T0 bis T3) nachverfolgt werden. Die Studie wird in Kooperation mit allen zwölf nationalen CCCs durchgeführt.
Fördernde Institution:
Deutsche Krebshilfe e.V.
Laufzeit:
2012-2013



Stepwise Psychotherapy for Reducing Risk in Coronary Artery Disease (SPIRR-CAD)

Projektleitung: Prof. Dr. C. Herrmann-Lingen (Göttingen), Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Leitung Köln:
Prof. Dr. C. Albus
Kurzbeschreibung:
Zielsetzung der multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie ist die Prüfung des Effekts einer gestuften Psychotherapie auf depressive Stimmung (Hauptzielkriterium), Krankheitsverhalten, Lebensqualität, Herz-Kreislauf-Risikofaktoren, kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität sowie Versorgungskosten bei depressiven KHK-Patienten. An den zehn beteiligten Zentren werden 569 depressive Patienten entweder in die Kontrollgruppe oder in Einzel- und ggf. Gruppenpsychotherapie randomisiert. Der Effekt der bis zu 12 Monaten dauernden Behandlung wird nach 18 und 24 Monaten evaluiert.
Fördernde Institution:
DFG
Laufzeit: 2008 – 2013



Diabetes und Depression Studie (DAD-Studie)

Projektleiter: Prof. Dr. F. Petrak, Prof. Dr. S. Herpertz (Dortmund/Bochum)
Leiter Köln:
Prof. Dr. C. Albus
Projektkurzbeschreibung: Die multizentrische, randomisierte-kontrollierte Interventionsstudie vergleicht eine medikamentöse antidepressive Therapie mit einer speziell für Diabetespatienten angepassten Verhaltenstherapie bei depressiven Diabetikern mit schlechter Stoffwechselkontrolle.
Fördernde Institution: BMBF
Laufzeit: 2007-2011



Gesundheitsschäden, psychosoziale Beeinträchtigungen und Versorgungsbedarf von Contergan geschädigten Menschen aus NRW in der Langzeitperspektive

Projektleitung: Prof. Dr. K. Peters (Nümbrecht), Prof. Dr. C. Albus, Prof. Dr. H. Pfaff, Prof. Dr. M. Lüngen (Köln)
Kurzbeschreibung: Ziel der prospektiven Kohortenstudie ist eine systematische Erfassung des ursprünglichen Schädigungsmusters, der resultierenden Langzeitschäden sowie psychosozialen Auswirkungen einer Thalidomid-Einnahme. Die Untersuchung umfasst eine strukturierte Untersuchung von mindestens 200 Betroffenen mittels Fragebogen, eine körperliche Untersuchung sowie die Erfassung psychischer Störung mittels strukturierter Diagnostik (SKID). Beschwerdeabhängig wird zur weiteren Abklärung unklarer Befunde eine bildgebende Diagnostik (Röntgen, Sonographie) durchgeführt.
Fördernde Institution: Strategiezentrum Gesundheit NRW
Laufzeit: 2011-2014



Randomisiert-kontrollierte Interventionsstudie zur Risikoreduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei Hochrisikopatienten (PräFord)

Projektleiter: Prof. Dr. HG Predel, Dr. G. Gysan, Prof.. Dr. C. Schneider,
Prof. Dr. C. Albus, Prof. Dr. B. Bjarnason-Wehrens (Köln)
Kurzbeschreibung: Ziel der randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie ist eine Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Nach Screening von über 5000 Mitarbeitern der Firma Ford-Deutschland werden 400 Hochrisikopatienten entweder in eine ambulante, multimodale Gruppenbehandlung oder in eine Routinebehandlung randomisiert. Hauptzielkriterium ist der Verlauf des ESC-Scores, im weiteren werden somatische und verhaltensbezogene Risikofaktoren und die kardiovaskuläre Morbidität beziehungsweise Mortalität untersucht.
Fördernde Institution: BKK Ford; Bayer-Vital
Laufzeit: 2005 - 2013



Prävalenz und Versorgungsbedarf psychischer Komorbidität in der gastroenterologischen Tertiärversorgung

Leitung: A. Niecke, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: In dieser Studie sollen folgende Fragestellungen untersucht werden: Wie hoch ist die Prävalenz komorbider psychischer Störungen in der gastroenterologischen Tertiärversorgung? Wie hoch ist der psychotherapeutische Versorgungsbedarf aus Patienten-, Behandler- und Expertensicht? Und wie unterscheiden sich psychisch komorbide von nicht komorbiden Patienten hinsichtlich psychischer, somatischer und sozioökonomischer Merkmale? Hierzu wird allen erwachsenen, deutschsprachigen Patienten, die in der Kölner Universitätsklinik für Gastroenterologie und Hepatologie stationär behandelt werden der Gesundheitsfragebogen (PHQ-D) vorgelegt. Unabhängig davon wird eine repräsentative Teilstichprobe konsekutiv mittels eines klinisch-strukturierten Interviews (SKID-I, PO-Bado), weiterer Fragebögen (HADS-D, FKV, SF-12, Psy-Bado, Checkliste) sowie ggf. einer kognitiven Testung untersucht.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2010 – 2011


Einfluss von nächtlichen, intervallgesteuerten, olfaktorischen Stimuli auf Stimmungslage und Schlafverhalten bei depressiven Patienten
Teil A: Rosenduft
Teil B: Lavendelduft

Projektleiter:
Dr. F. Vitinius, Priv.-Doz. Dr. J. Vent (Köln)
Kurzbeschreibung: Ziel der randomisierten, klinischen Studie ist die Untersuchung des Einflusses von nächtlicher Duftstoffapplikation auf die Stimmungslage und das Schlafverhalten bei depressiven Patienten.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2010-2013



Praxisstudie ambulante tiefenpsychologisch fundierte und psychoanalytische Einzeltherapie

Projektleitung: Prof. Dr. G. Lehmkuhl, Dr. R. Weber, Prof. Dr. V. Tschuschke (Köln)
Kurzbeschreibung: Bundesweite, naturalistische Studie zu Prozess- und Ergebnismerkmalen ambulanter tiefenpsychologisch fundierter und psychoanalytischer Einzeltherapie
Förderung: Landesmittel
Laufzeit: 2008-2012


 

2. Klinische Grundlagenforschung



Die Qualität der Objektbeziehung (QORS) und die psychologische Sensibilität (PMAP) im Rahmen der Erwachsenenbindungsforschung

 

Projektleitung: Prof. Dr. B. Strauß (Jena), PD Dr. K. Petrowski (DSHS Köln)
Kooperationspartner: Dr. Rainer Weber (Köln)
In einer Add-on-Analyse von Adult Attachment Interviews (AAI) von 175 Patienten mit einer Panikstörung und 175 gesunden Kontrollpersonen, einer bereits abgeschlossenen Studie (DFG), soll der Frage nachgegangen werden, in wie weit sich ein Zusammenhang mit weiteren Konstrukten bzw. Patientenvariablen herstellen lässt, die im Kontext der Erwachsenenbindungsforschung von Relevanz sein könnten. Im ersten Untersuchungsschritt werden die AAI´s der Panikpatienten, sowie der gesunden Kontrollpersonen mit der von Piper et al. (1991) konstruierten  Quality of Object Relations Scale (QORS), einem Fremdeinschätzungsverfahren eingeschätzt. In einer weiteren Analyseeinheit wird das Ausmaß an Psychologischer Sensibilität, dass mit der Psychological Mindedness Assessment Procedure (PMAP, Piper et al., erhoben wurde, mit den Ergebnissen weiterer im Projekt erhobener Daten in Beziehung gesetzt.
Die Add-on-Studie findet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden (Frau PD Dr. K. Petrowski) und dem Institut für Psychosoziale Medizin der FSU Jena statt (Prof. Dr. B. Strauß). Die Daten stammen aus einem Projekt, das bis zum September 2013 von der DFG gefördert wurde (DFG STR 306/22-1 – Antragsteller: Herr Prof. B. Strauß, Frau PD. Dr. K. Petrowski).
Finanzierung: Landesmittel
Laufzeit: September 2016



Übersetzung und Validierung des Central Relationship Questionnaires (CRQ)

Projektleitung:
Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner:
Prof. J. Barber (Penn State Univesity/USA), Prof. K. McCarthy (Chestnut Hill College, Philadelphia)
Es ist mittlerweile unstrittig, dass die Beziehungserfahrungen, die ein Mensch in Kindheit und Jugend macht persönlichkeitsbildend sind Diese Beziehungserfahrungen verdichten sich im Laufes des Lebens zu spezifischen Beziehungsmuster. Im Rahmen der Psychotherapeutischen Versorgung stellt die Veränderung pathogenetisch bedeutsamer Beziehungsmuster  ein wesentliches Behandlungsziel dar. Im Rahmen dieser Studie wird der Originalfragebogen anhand dreier unterschiedlicher Populationen getestet.

Medizinstudenten, stationäre Patienten (Psychosomatik, Rehabilitation), ambulante Patienten (Psychotherapie).
Förderung:
Landesmittel
Laufzeit:
Dezember 2015



Studierende mit psychischen Erkrankungen und Belastungen

Projektleitung: Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner:
Dr. Ch. Stosch (Studiendekanat Med Fakultät der UzK), Prof. C. Albus (Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, UzK)
Studierende mit psychischen Erkrankungen oder Belastungen stellen eine stetig bemerkbare Gruppe im Hochschulsystem dar. Die Angaben darüber, wie viele Studierende betroffen sind schwanken jedoch erheblich. Im Rahmen der Studie wird mit einer online-Befragung eine Totalerhebung unter den Studierenden der Universität zu Köln durchgeführt.
Finanzierung: Landesmittel
Laufzeit:
Juni 2015



Übersetzung und Validierung des Central Relationship Questionnaires (CRQ)

Projektleitung: Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner: Prof. J. Barber (Penn State Univesity/USA), Prof. K. McCarthy (Chestnut Hill College, Philadelphia)
Es ist mittlerweile unstrittig, dass die Beziehungserfahrungen, die ein Mensch in Kindheit und Jugend macht persönlichkeitsbildend sind Diese Beziehungserfahrungen verdichten sich im Laufes des Lebens zu spezifischen Beziehungsmuster. Im Rahmen der Psychotherapeutischen Versorgung stellt die Veränderung pathogenetisch bedeutsamer Beziehungsmuster  ein wesentliches Behandlungsziel dar. Im Rahmen dieser Studie wird der Originalfragebogen anhand dreier unterschiedlicher Populationen getestet.
Medizinstudenten, stationäre Patienten (Psychosomatik, Rehabilitation), ambulante Patienten (Psychotherapie).
Laufzeit: Dezember 2015
Förderung: Landesmittel



Übersetzung und Validierung des Therapeutic Factors Inventory

Projektleitung: Dr. Rainer Weber
Kooperationspartner:
AK Stationäre Gruppenpsychotherapie (Prof. Dr. B. Strauß, Jena), Prof. J. Ogrodniczuk (Vancouver, Canada), Prof. R. MacNair-Semands (South Carolina/USA), Prof. A. Joyce (Edmonton/Canada), Prof. G. Tasca (Toronto/Canada)
Seit den Anfängen der Gruppentherapie (etwa um 1905) beschäftigt die Frage nach den Wirkfaktoren der Gruppenpsychotherapie Generationen von Forschern. Neben allgemeinen methodischen Problemen (Zeitpunkt der Erfassung, welche Beobachtungseinheiten etc.) ist sicher die Komplexität der Gruppe ein Grund dafür, dass die Ergebnisse der Wirkfaktorenforschung bislang wenig einheitlich sind. In der bereits abgeschlossenen Studie, die sich zur Zeit in der Auswertungsphase befindet, wurde der in den USA und Canada entwickelte Fragebogen ins Deutsche übersetzt und im AK Stationäre Gruppentherapie validiert (n= 500 Patienten).
Finanzierung:
Landesmittel
Laufzeit
: September 2014



Online-Befragung unter den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie zu Fragen der Psychotherapieforschung

Projektleitung: Dr. R. Weber (Köln)
Kooperationspartner:
Prof. Dr. B. Strauß (Jena), Prof. Dr. J. Ogrodniczuk (Vancouver)
Kurzbeschreibung:
Die bi-nationale online-Befragung beschäftigte sich mit der Fragestellung, inwieweit Psychotherapieforschung von niedergelassenen Gruppenpsychotherapeuten wahrgenommen und deren Ergebnisse umgesetzt werden. Die vorliegenden Daten werden u.a. vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Gesundheitssysteme diskutiert.
Förderung: Landesmittel
Laufzeit: abgeschlossen 2012



Vorhersage des Therapieerfolgs nach stationärer psychodynamischer Therapie als Grundlage zur Entwicklung eines Screeninginstrumentes zur Abschätzung des Therapieerfolgs

Projektleiter:
Dr. F. Vitinius, S. Tieden, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: Mit Hilfe dieser retrospektiven Studie soll festgestellt werden, ob sich durch eine systematische Analyse von Patientenfragebögen Faktoren identifizieren lassen, die den Erfolg einer stationären psychodynamischen Therapie vorhersagen können. Aus den hierbei identifizierten Prädiktoren soll anschließend ein Screeninginstrument entwickelt werden, das eingesetzt werden kann, um den Therapeuten bei der Entscheidung zu unterstützen, ob dem Patienten eine stationäre Therapie angeboten werden sollte oder nicht.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2009-2011



Vorhersage postoperative Behandlungsadhärenz bei Patienten in der Herztransplantationsmedizin

Leiter: Dr. F. Vitinius, Prof. Dr. J. Müller-Ehmsen (Köln)
Kurzbeschreibung: Mangelnde Patientenadhärenz ist ein wesentlicher Risikofaktor für eine Abstoßungsreaktion post HTx. Mit Hilfe dieser Studie soll untersucht werden, ob die für die präoperative Diagnostik der Adhärenz verwendete Transplant Evaluation Rating Scale (TERS) bereits prä-HTx eine valide Aussage über die posttransplantäre Adhärenz zulässt.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2009 – 2012



Entwicklung eines psychometrischen Diagnoseinstrumente zur Prädiktion posttransplantärer Komplikationen bei der Nierenlebendspende

Projektleitung: Prof. Dr. Y. Erim (Essen), Prof. Dr. Dr. K.-H. Schulz (Hamburg)
Leitung Köln: Dr. med. F. Vitinius
Kurzbeschreibung: Eine wichtige Aufgabe bei der Auswahl von geeigneten Kandidaten für eine Nierenlebendspende ist die Minimierung postoperativer psychosozialer Risiken. Ziel dieser multizentrischen prospektiven Studie ist die Entwicklung eines spezifischen Fragebogens zur Evaluation des psychosozialen Outcomes sowie zur Optimierung der Auswahl der Spender.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2011-2015



Lebensqualität am Lebensende - Gegenwartserleben und Lebensrückblick von Palliativpatienten

Projektleitung: Prof. Dr. R. Obliers (Köln)
Kurzbeschreibung: Wie nehmen schwerstkranke Patienten am Ende ihres Lebens ihre Lebensqualität und deren Veränderung wahr? In einem von der Deutschen Krebshilfe finanzierten Projekt wurden die individuellen Verständniswelten von Palliativpatienten kurz vor ihrem Tode mit Hilfe der Heidelberger-Struktur-Lege Technik (SLT) rekonstruiert. Darauf aufbauend werden nun die emotionalen Bewertungen und Lebensbilanzen in den Verständniswelten der Patienten methodisch erfasst. Aus der individuellen Perspektive jedes Patienten wird dabei deutlich, was ihm im Rückblick auf sein Leben und im Blick auf die verbleibende Zeit bedeutungsvoll erscheint und seine aktuelle Lebensqualität mit beeinflusst. Darüber hinaus werden subgruppenspezifische Korrelationen zwischen den Bewertungen des Lebensrückblicks, Krankheitsrückblicks und der Lebensgegenwart sowie intrapsychische Änderungen der Bewertungsstandards als kognitive Seite angstschützender und selbstwertstützender Motivationen präsentiert.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2008-2013



Entscheidungsmodelle und Kommunikationsmuster in der Arzt-Patient-Kommunikation

Projektleitung: Dr. A. Koerfer, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: Die aktuelle Forderung nach einer stärkeren Patientenbeteiligung bei der medizinischen Entscheidungsfindung (shared decision making) führt in der Praxis oft zu Umsetzungsproblemen, die eine hohe Anforderung an die kommunikative Kompetenz des Arztes stellen. In gesprächsanalytischen Untersuchungen sollen die spezifischen Kommunikationsmuster für verschiedene Entscheidungsmodelle (Paternalismus, Dienstleitung, Kooperation) differenziert werden. Dabei geht es insbesondere um die kommunikativen Transformationsleistungen von Ärzten bei einem Modellwechsel, bei dem sich beide Partner reziprok auf wechselnde Bedingungen (Krankheitsverlauf, Lebensqualität, Erkenntnisfortschritte, Informationsbedarf, Patientenpräferenzen etc.) einzustellen haben.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2008 - 2013



Die Sprache der dissoziativen Störung

Projektleitung: Dr. A. Koerfer, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: Dissoziative Störungen werden in der (haus)ärztlichen und psychosomatischen Grundversorgung oft verkannt, weil Ärzte im Gespräch zu wenig auf die Selbstauskünfte und Sprache ihrer Patienten achten. Im Anschluss an Definitionen und Klassifikationen nach ICD-10 und DSM-IV sowie einschlägige Forschungsarbeiten zu dissoziativen Störungen soll eine Typologie entwickelt und anhand einer empirischen Datensammlung eine exemplarische Liste sprachlicher Ausdrücke und Wendungen zusammengestellt werden, die in der Funktion von Ankerbeispielen der Sensibilisierung des Arztes bei der Diagnostik und Therapie von Patienten insbesondere mit dissoziativ gestörtem Selbsterleben dienen.
Förderung: Landesmittel
Laufzeit:
2012-2013


 

3. Aus- und Weiterbildungsforschung



Training kommunikativer Fertigkeiten bei onkologisch tätigen Ärzten (Kompass)

 

Projektleitung: Priv.-Doz. Dr. M. Keller (Heidelberg)
Leitung Köln: Dr. B. Sonntag, Dr. F. Vitinius
Kurzbeschreibung: Die kommunikative Kompetenz der trainierten Ärzte soll gestärkt werden. Geschult werden die Teilnehmer/innen hinsichtlich Fertigkeiten der Gesprächsführung und Haltung. Im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluation werden vor und nach dem Training ausgegebene Fragebögen zur Kursevaluation, Selbsteinschätzung der kommunikativen Kompetenz, Empathie und beruflichen Belastung ausgewertet. Außerdem werden Arzt-Patient-Interaktionen mit standardisierten Schauspielerpatienten videodokumentiert und im prä-post-Vergleich des RIAS-Systems inhaltsanalytisch analysiert.
Fördernde Institution: Deutsche Krebshilfe e.V.
Laufzeit:
2007 - 2011



Kommunikative Kompetenz in Klinik und Praxis

Projektleitung: Dr. A. Koerfer, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: Es soll ein Online-Lehrbuch zur kommunikativen Kompetenz erstellt werden, das Dozenten und Studierenden der Medizin frei verfügbar ist. Das Lehrbuch ist sowohl im Unterricht als auch zum Selbstlernen geeignet ist. Die theoretischen, didaktischen und evaluativen Konzepte des Lehrbuchs beruhen auf unseren langjährigen Forschungs- und Lehrerfahrungen zur ärztlichen Gesprächsführung, die manualbasiert vermittelt werden soll. Der methodische Ansatz ist strikt empirisch in dem Sinn, dass alle Ankerbeispiele realen Arzt-Patient-Gesprächen entnommen sind, die in transkribierter Form präsentiert werden. Das Online-Lehrbuch soll die Benutzer nicht nur im Unterricht an den aktuellen Forschungsstand zu ärztlichen Gesprächsführung heranführen, sondern zu eigenen Übungen und (Selbst-) Evaluationen anregen.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2011 bis 2013



Förderung empathischer Kompetenz

Projektleitung: Dr. A. Koerfer, Prof. Dr. C. Albus (Köln)
Kurzbeschreibung: Konzepte zur Förderung von Empathie als Teil kommunikativer Kompetenz des Arztes haben Schwierigkeiten zu berücksichtigen, die mit der Abwehr von Emotionen in der ärztlichen Sprechstunde zusammenhängen. In einem Rückmeldemodell empathischer Kommunikation soll rekonstruiert werden, inwieweit emotionale Patientenangebote durch verbale Interventionen des Arztes eine Relevanzrückstufung oder -hochstufung erfahren, mit der emotionshaltige Patientenerzählungen verhindert oder gefördert werden. Es sollen Übungs- und Verbesserungsmöglichkeiten empathischer Kommunikation in der Lehre und Fortbildung anhand von Ankerbeisspielen entwickelt werden.
Fördernde Institution: Landesmittel
Laufzeit: 2008 – 2013



Online-Befragung unter den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie zu Fragen der Psychotherapieforschung

Projektleitung: Dr. R. Weber (Köln), Prof. Dr. B. Strauß (Jena), Prof. Dr. J. Ogrodniczuk (Toronto)
Kurzbeschreibung: Die bi-nationale online-Befragung beschäftigte sich mit der Fragestellung, inwieweit Psychotherapieforschung von niedergelassenen Gruppenpsychotherapeuten wahrgenommen und deren Ergebnisse umgesetzt werden. Die vorliegenden Daten werden u.a. vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Gesundheitssysteme diskutiert.
Förderung: Landesmittel
Laufzeit: abgeschlossen 2012



Entwicklung und Evaluation eines Four Habits-basierten Kommunikationstrainings für deutsche Hausärzte (CoTrain)

Projektleitung: Professor Edmund A. M. Neugebauer (Private Universität Witten/Herdecke, Department für Humanmedizin, Institut für Forschung in der Operativen Medizin, Lehrstuhl für Chirurgische Forschung); Professor Dr. Holger Pfaff (Universität zu Köln, Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)); Dr. Frank Vitinius (Uniklinik Köln, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie); Professor Dr. Stefan Wilm (Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Allgemeinmedizin)
Kooperationspartner:
Prof. Dr. August-Wilhelm Bödecker; Professor Dr. Pal Gulbrandsen (Norwegen); Professor Dr. Rolf Lefering
Kurzbeschreibung
: Im vorliegenden Projekt soll ein speziell auf Hausärzte zugeschnittenes Kommunikationstraining entwickelt werden. Die theoretische Basis dieses Trainings ist das international etablierte Four Habits Modell, das an die Bedingungen deutscher Primärversorgung adaptiert werden soll. Um das Kommunikationstraining dem Bedarf von Patienten und Ärzten in deutschen Hausarztpraxen anzupassen, werden sowohl mit Patienten als auch mit Hausärzten Fokusgruppengespräche geführt. Als Ergebnis wird ein maßgeschneidertes Kommunikationstraining für deutsche Hausärzte entworfen. Dieses Training wird in einem anschließenden Rückkoppelungsprozess mit Kleingruppen von Hausärzten durchgeführt, evaluiert und weitentwickelt. Durch einen Pretest in der Hausarztpraxis wird die Durchführbarkeit einer Videoevaluation für einen zukünftigen RCT bestimmt.
Förderer
: DFG
Laufzeit
: 2014- 2016

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