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Vortrag: Zur Bedeutung transgenerationaler Folgen von Krieg und Holocaust in der Psychotherapie

Referenten:  Dr. med. Peter Pogany-Wnend, Dipl.-Psych. Erda Siebert, Diplom-Psych. Johannes Pfäfflin (PAKH)
Veranstalter: Prof. Dr. Christian Albus und Dr. Frank Vitinius, Klinik und Poliklinik
 für Psychosomatik und Psychotherapie, Uniklinik Köln
Zeit: 18.10.2017, 18:00 Uhr s.t. bis 19:45 Uhr
Ort: Uniklinik Köln, Hörsaal Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Geb. 30

Der vom NS-Regime entfachte Eroberungs- und Vernichtungskrieg und seine Folgen haben tiefe Spuren in den Seelen der Beteiligten hinterlassen. Nicht minder schwerwiegend waren die durch Täterschaft und Verfolgung bedingten seelischen Folgen des Holocaust. Die Angehörigen der betroffenen Generation – Opfer und Täter – waren kaum in der Lage, die psychische Auswirkungen zu verarbeiten. Demzufolge gaben sie das unverarbeitete Erbe häufig unbewusst an die Nachkommen weiter. Der Vortrag will aufzeigen, wie dieses "unsichtbare" Vermächtnis durch ein Verständnis der transgenerationellen Wirkmächte in der therapeutischen Arbeit und Beziehung diagnostiziert und behandelt werden kann.
Die Vortragenden sind Mitglieder des "Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V" und beschäftigen sich seit über 20 Jahren mit den transgenerationellen Folgen von Krieg und Holocaust, sowie mit dem Dialog zwischen den Nachkommen der Täter und der Überlebenden.   
 
Vitae
Peter Pogany-Wnendt ist Psychiater und niedergelassener Psychotherapeut in Köln. Er ist 1. Vorsitzender des "Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V." und befasst sich seit über 20 Jahren mit den transgenerationellen Folgen des Holocaust. Er war von 1987 bis 1993 in der Tagesklinik Alteburgerstr. Köln und von 1993 bis 1996 in der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Köln tätig.
 
Dipl.-Psych. Erda Siebert, Psychoanalytikerin, arbeitet in eigener psychoanalytischer Praxis in Düsseldorf, nachdem sie in etlichen Institutionen tätig war: Erziehungsberatung, Psychiatrie, Strafanstalt und Aufbau eines therapeutischen Kinder- und Jugendlichen-Heims. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des "Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V." Ihr besonderes berufliches Interesse gilt den transgenerationellen Folgen des Holocaust und des Krieges in der zweiten und dritten Generation.
 
Diplom-Psychologe Johannes Pfäfflin, geboren 1950, arbeitet seit 1995 als Psychoanalytiker und Supervisor in eigener Praxis in Erkrath und Hilden. Vorerfahrungen im suchttherapeutischen Bereich in einer süddeutschen Fachklinik (1976-1984) sowie im psychosomatischen Bereich in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Düsseldorf (Lehrstuhl Prof. Anneliese Heigl-Evers, 1984-1990 und Prof. Wolfgang Tress, 1990-1995). Grundausbildung in Verhaltenstherapie und Psychodrama. Psychoanalytiker. Gründungsmitglied und langjähriger vormaliger Vorsitzender des PAKH e.V.

Schwerpunkt-Themen: Inter – und Transgenerationelle Transmission auf individueller, gruppaler und gesellschaftlicher Ebene. Wirkfaktoren und Transformationsprozesse in der Psychotherapie.


 

Vortrag: Die Fassung verlieren und wiedergewinnen

Referent: Prof. Wolf Axel Langewitz, emeritierter Titular-Professor für Innere Medizin an der Universität Basel, Schweiz.
Veranstalter: Prof. Dr. Christian Albus, Dr. Frank Vitinius; Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Uniklinik Köln
Zeit: Donnerstag, den 30.11.2017, von 18:00 Uhr s.t. bis 20:00 Uhr
Ort: Uniklinik Köln, Hörsaal Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Geb. 30

Abstract: Personen setzen sich im privaten und beruflichen Alltag sehr unterschiedlichen Belastungen aus. Wie schaffen sie es, dabei ihre besonderen Eigenheiten zu bewahren, also als genau diese Person identifizierbar zu bleiben? Die Neue Phänomenologie hat für diese Frage den Begriff der "Fassung" als Teil der Person beschrieben, dessen Besonderheiten im Vortrag vorgestellt werden. Aus der Antwort auf die Frage: "Was bringt mich an den Rand der Fassung?" wird deutlich, dass die Person verschiedene Fassungen besitzt, z.B. die eines Großvaters, die eines Sohnes und die eines Supervisors oder Vortragenden. Gerade in helfenden Berufen ist die Ausbildung einer professionellen Fassung von großer Bedeutung, sie ist wesentlicher Teil des hidden curriculum der Medizin- und Pflege-Studierenden.
Vor-und Nachteile einer flexiblen Fassung, also einer Fassung, die sich auch mal 'an den Rand bringen' lässt, werden besprochen; Abgrenzungen zum Konzept der Rolle oder der Authentizität werden kurz begründet.

Biosketch: Wolf Axel Langewitz ist emeritierter Titular-Professor für Innere Medizin an der Universität Basel, Schweiz. Seine primäre Expertise liegt in Forschung und Lehre im Bereich der Arzt-Patient-Kommunikation und –Beziehung. Er wurde 1991 an der Universität Bonn mit einer Arbeit über die parasympathische Kontrolle am Herzen bei Hochdruck habilitiert, ist seit 1996 Mit-Herausgeber des Uexküll – Lehrbuch der Psychosomatischen Medizin und Autor von > 100 empirischen Arbeiten in PubMed, zahlreicher Buchbeiträge und Übersichtsarbeiten. 2008/2009 war er als Gastprofessor an der East Tennessee State University in Johnson City und Visiting Professor der KNAW (Königlich-niederländische Akademie der Wissenschaften)  in Utrecht, Niederlande. Von 2006 bis 2010 war er Präsident der European Association for Communication in Health Care (EACH). Seit seiner Emeritierung führt er Train the Trainer Seminare in verschiedenen Ländern durch, um Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen, interaktive Seminare im Bereich der Arzt-Patienten-Kommunikation abzuhalten. In diesem Jahr war er in Kampala (Uganda), Ifakara (Tansania) und München (LMU, Deutschland) in entsprechender Funktion tätig.

Lit.: Wolf Langewitz: Professionalität in der Ausbildung zum Arzt – was ist das und wie könnte man es erreichen? In Heyse / Giger (Hrsg.): Erfolgreich in die Zukunft: Schlüsselkompetenzen in Gesundheitsberufen - Konzepte und Praxismodelle für die Aus,- Weiter- und Fortbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2015. Buch. 655 S., medhochzwei Verlag ISBN 978-3-86216-184-3.

CME-Punkte werden beantragt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 


 

Hilfe bei Prüfungsangst

Studierende der Medizin mit hoher Prüfungsangst können ab sofort ein Hilfsangebot in Anspruch nehmen, das das Studiendekanat in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik
für Psychosomatik und Psychotherapie anbietet.

Infoflyer (pdf)


 

KoMPASS – Konzeption, Implementierung und Erfahrungen mit einem strukturierten Kommunikationstraining für onkologisch tätige Ärzte


Kommunikative Kompetenz - Termine 2017 und 2018

Herausfordernde schwierige Gespräche mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen bewältigen - ein Angebot für interne und externe Ärztinnen und Ärzte

2,5 Tage Training und ein halbtägiges Auffrischungstraining.

2017
12. - 14.10.2017
16. - 18.11.2017

2018
25. - 27.01.2018
08. - 10.03.2018
07. - 09.06.2018
08. - 10.11.2018

 

plus 1 Auffrischungstraining (Termin ist frei wählbar)

2017
30.09.2017
11.11.2017

2018
24.02.2018
26.05.2018
17.11.2018

27 Unterrichtseinheiten entsprechen circa 27 CME Punkten


Kölner Kommunikationstraining für Fortgeschrittene in Köln 2016

Unsere Trainings für Fortgeschrittene mit Dr. Bernd Sonntag (ehemaliger Leitender Oberarzt), Dr. Frank Vitinius (beide Uniklinik Köln) und Prof. Hedda Lausberg (Abteilung für Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie, Deutsche Sporthochschule in Köln) werden am 02.12./03.12.2016 fortgesetzt. Das Training hat den Charakter eines Workshops mit sehr hohem Praxisanteil und geringem Theorieanteil.

Anmeldung und weitere Informationen unter: [Email protection active, please enable JavaScript.]


Termin 2017: 01. und 02.12.2017


 

OPD-Intervisionsgruppe (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik)

Termine 2017

27.09.2017 - Dr. Wolf Bresdges

Ärztliche Leitung: Alexander Niecke, Oberarzt

Veranstaltungszeit und -ort: jeweils von 19:30 Uhr bis 21:15 Uhr; Seminarraum der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Quartalsweise treffen sich Kolleginnen und Kollegen zu einem gemeinsamen OPD-Intervisionstreffen. Im Mittelpunkt steht eine analytische Filmbetrachtung (Videoanalyse) mit Fallbesprechung nach OPD-II. Die Mindestvoraussetzung zur Teilnahme ist ein absolvierter OPD-II-Grundkurs. Das Treffen ist CME-zertifiziert.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter [Email protection active, please enable JavaScript.]


 

Sonderdruck:

Psychokardiologie: praxisrelevante Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen (pdf)